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Rheinwanderfahrt Grenzach - Ijsselmeer

Oktober 2011

Die Aussicht auf einer Wanderfahrt von der Schweiz bis nach Holland zu rudern hatte insgesamt 21 Ruderer motiviert sich an zu melden. Glücklicherweise hatten die meisten verstanden, dass man angesichts der teilweise heftigen Tagesetappen etwas Kondition mit bringen sollte.

Am Freitag Abend ging es mit Kleinbussen auf die Anreise nach Grenzach. Nach knapp 900 km Anreise traf der Anhängertransport gegen 0:30 Uhr nachts ein, während der später gestartete zweite Bus ersten gegen 4 Uhr eintraf.

Trotz der späten Ankunft ging es am Samstag Morgen zügig los, da eine 40 km Etappe nebst drei Schleusen zu schaffen war. Nach wenigen Kilometern standen wir vor der Schleuse Basel und nach einiger Wartezeit kamen wir auch durch. Die folgende Stadtdurchfahrt durch Basel ist wirklich sehenswert. Aufpassen muss man nur auf die 4 Seilfähren, aber die sind gut gekennzeichnet.
Mit dem Beginn des Französischen Rhein-Seitenkanals wurde die Strecke etwas öde. Uferbefestigung mit schrägen Betonplatten, keine Anlegemöglichkeiten. Die einzige Abwechslung sind alle paar Kilometer eine Schleuse. Das Schleusen war übrigens kein Problem, da wir Rettungswesten dabei hatten schleusten alle französischen Schleusenwarte ohne Probleme.
Der Landdienst hatte kurz hinter unserem Ziel Neuenburg eine schräge Betonplatte mit sehr schmaler Treppe als Aussetzstelle ausgesucht. Nichte alle Ruderer überstanden das Boote herausnehmen ganz trocken, aber bei dem wunderbaren Spätsommerwetter war das kein Problem.
Per Landdienst wurden die Ruderer auf 2 Quartiere verteilt. Das Gästehaus Bürgel kann man uneingeschränkt empfehlen, vor der im Haus befindlichen Gaststätte kann man dagegen nur warnen. Kantinenessen zu Luxuspreisen und das ganze dauerte auch noch endlos.

Der folgende Tag erfreute uns wieder mit sonnigem Sommerwetter. Die Strecke war dagegen eintönig wie am Vortag. Zitat des VL: Ich hasse Betonplatten. Direkt hinter den Schleusen (3 Stück) gab es immer kurze Strecken wo der Rhein etwas natürlicher aussah, aber bereits nach kurzer Zeit ging es wieder in den nächsten endlosen Schleusenkanal. Am Abend legten wir am Yachthafen Weisweil an, hier lagerten wir die Boote auf dem Deich. Das letzte Boot kam erst bei Einbruch Dunkelheit, während die ersten Besatzungen schon vom Landdienst nach Whyl zu unserem Quartier geshuttelt wurden. In Whyl selbst gab es keine vernünftige Anlegemöglichkeit.
Im Landgasthof Whyl hatten wir ein paar Zimmer, der Rest schlief in der angeschlossenen Turnhalle.
Die Essenspreise waren etwas moderater als am Vortag und das Essen war um Längen besser.

Die dritte Etappe führte uns bei sommerlichem Wetter durch den nun schon bekannten französischen Betontrog nach Straßburg. Heute war der flussförmige Anteil etwas höher als an den Vortagen, aber vor den 3 Schleusen durften wir wieder ausreichend den Französischen Rheinkanal bewundern.
Eine Übernachtung auf Französicher Seite in Straßburg verkniffen wir uns angesichts Französischer Hotelpreise und quartieren wir uns auf Deutscher Seite in der Jugendherberge Kehl ein. Die einzige Anlegemöglichkeit ist eine Kiesbank am Ufer, 200m oberhalb. Bei höherem Wasserstand wäre das sicher schwierig geworden. Aber so lagerten wir unsere Boote, einige unentwegte nutzen die günstige Stelle für ein kurzes Bad im Rhein, dann spazierten wir zur Jugendherberge.
Die Jugendherberge Kehl erfüllte wieder alle Vorurteile. Sie war das teuerste Quartier der ganzen Fahrt, in den Zimmern durften sich jeweils 2 Zimmer ein Bad teilen und ab 22 Uhr wird zu geschlossen. Gegen Pfand konnten wir nur einen Schlüssel für 21 Leute bekommen.
Da es noch früh war entschlossen sich einige noch mit dem Auto nach Straßburg rüber zu fahren. Die Altstadt ist wirklich sehenswert und die Restaurants waren preiswerter als in Neuenburg.
Zurück in unserer Jugendherberge machten ein paar Ruderer es sich noch gemütlich und übernahmen gleichzeitig den Schlüsseldienst. Alle Ruderer wieder reinlassen die nach und nach eintrudelten und vor verschlossener Tür standen.

Der letzte Tag Rheinseitenkanal stand an und nach der letzten Französischen Schleuse machte ausgerechnet die einzige Deutsche Rheinschleuse Zicken. Nach einiger Wartezeit und einiger Diskussion wurden wir dann aber mit zwei Frachtern mit geschleust.
Danach wurde dankbar die deutliche Strömung angenommen. Nicht all zu viel, wir hatten Niedrigwasser, aber es war angenehm. Der Rhein ist hier noch ziemlich schmal, so dass man trotz wenig Schifffahrt schon etwas aufpassen musste.
Am späten Nachmittag erreichten wir entspannt Karlsruhe. Hier mussten wir noch drei Kilometer durchs Hafenbecken rudern und kamen beim Ruderclub Wiking Karlsruhe an. Eines unserer Standardquartiere, Platz fürs Mattenquartier ohne Ende und eine nette Bewirtschaftung.

Die lächerliche Kurzetappe am folgenden Tag nach Speyer wurde bei mäßiger Strömung und leicht durchwachsendem Wetter bis 14 Uhr geschafft. Wir lagerten die Boote beim örtlichen Ruderclub und spazierten zur Jugendherberge. Warum im Bootshaus kein Platz für uns sein sollte, war uns zwar nicht ganz klar, aber die Jugendherberge entschädigte uns. Im Unterschied zu Kehl waren die Zimmer geräumig mit eigenem Bad und das Abendessen war absolute Spitze. Salatbüffet und Nachtischbüffet inklusive. Am späten Abend bekam man in der Jugendherberge sogar Cocktails!
Warum diese Jugendherberge deutlich preiswerter als Kehl ist, muss man wohl nicht verstehen.
Zunächst machten sich aber alle auf in die Stadt, um die Sehenswürdigkeiten von Speyer zu erlaufen. Der romanische Dom und die wunderbare historische Altstadt, nebst jede Menge Schuhgeschäften für Nirina und jede Menge Eisdielen für Stefan und für die Autofreaks das Technikmuseum direkt neben der Jugendherberge.

Nun folgte eine weitere Kurzetappe nach Worms. Während der Rhein zu Beginn noch durch eine idyllische Auenlandschaft fließt, gab es in der Umgebung von Mannheim und Ludwigshafen an der Mündung des Neckar etliche Kilometer übelste Chemieanlagen. Merke, wenn die Besatzung eines Tankers mit Gasmasken rumläuft, dann sollte man Abstand halten.
Am Steg in Worms konnten dann alle Strömungsobleute zeigen wie gut sie bei starker Strömung anlegen können. Die Profis schafften das ohne einen Ruderschlag flussaufwärts zu rudern, aber auch alle anderen kamen heil an den Steg.
Das Quartier im Ruderclub Worms war Spitze wie immer. Wir konnten das ganze Bootshaus inklusive Küche, Ruderkasten und Kraftraum nutzen.
Die Stadtbesichtigung fiel etwas enttäuschend aus. Nach Speyer am Vortag hat doch Worms, trotz seines ebenfalls sehenswerten Doms deutlich weniger zu bieten.

Der Start am Morgen brachte etwas Stress in einige Boote, da wenige Meter nach dem Steg der Kilometer 444 liegt. Entsprechende Wende- oder Klettermanöver in den Booten waren fällig.
Nun ging es an Mainz und Wiesbaden und der Mainmündung vorbei nach Eltville.
Bei diesem kleinen Ruderclub hatten wir vor einigen Jahren noch im halb fertigen Neubau des Bootshauses übernachtet. Inzwischen ist man hier um einiges weiter, wenn auch noch nicht ganz fertig. Das Bootshaus wird komplett in Eigenarbeit errichtet.
Irgend wann gegen Abend war auch der VL mit dem Kleinbus zurück, er hatte noch ein neues Boot nach Benrath liefern müssen.

Am nächsten Tag folgte das landschaftliche Highlight, Binger Loch und Lorelei. Zunächst ging es aber noch durch die Ebene, das Gebirge aber schon vor einem am Horizont fest im Blick. Kurz vor Bingen übernahmen dann die Obleute das Steuer. Das größte Problem war aber diesmal gar nicht der reguläre Frachterverkehr im Binger Loch, sondern ein besonders dämlicher Schweizer Kreuzfahrer der beide Binger Fähren zu einer Notbremsung veranlasste und die Ruderboote in der Nähe irritierte. O-Ton: “Ist der besoffen?”
Ansonsten reihten sich die Schiffe rund ums Binger Loch zu einer Perlenkette auf und das Steuern in dieser langen Engstelle erforderte die ganze Erfahrung der Obleute. Alle kamen heil durch und die oft gefürchtete Lorelei einige Kilometer weiter, war gar kein Problem.
Als besondere Schikane hatten wir mit heftigen Gegenwind und Böen in Sturmstärke zu kämpfen. Ein mieses Gefühl, wenn der Steuermann Kommandos zum Überziehen geben muss, um das Boot auf Kurs zu halten.
Wer allerdings auf die Idee kommen sollte diese Strecke mit unerfahrenen Obleuten und ungedeckten Boote zu machen, dem ist eben nicht zu helfen!
Am Ziel in Boppard suchten wir eine Lücke zwischen den eng fahrenden Kreuzfahrern um das Fahrwasser zu queren und legten beim Ruderclub an.
Da im Bootshaus gerade gebaut wird, hatten wir ein Quartier im AWO Jugendgästehaus, wenige 100m weiter mitten in der Stadt. Preislich wie eine Jugendherberge, aber mit nutzbarer Küche und Essraum, so dass wir uns kostensparend selbst versorgen konnten.
Am Abend suchten einige Ruderer noch einen örtlichen Winzer auf, die anderen zogen es vor früh ins Bett zu gehen und sich von den Strapazen zu erholen.

Obwohl heute eine der längsten Etappen anstand lief es ziemlich entspannt. Die Strecke führte uns durch landschaftlich reizvolles Mittelgebirge, der Schiffsverkehr hielt sich in Grenzen und neben guter Strömung hatten wir auch noch Schiebewind.
Wir passierten die Lahnmündung bei Lahnstein und die Moselmündung bei Koblenz, bestaunten die BUGA-Seilbahn über dem Rhein und nach einer kleinen Pause in Neuwied erreichten wir am Nachmittag Bad Honnef.
Hier schlugen wir im Clubraum unser Quartier auf, während auf der Terrasse das Abendessen gekocht wurde.

Es folgte eine weitere lange Etappe nach Monheim. Zunächst ging es durch Godesberg und Bonn. Martin machte mit seinem Boot eine Gedenkpause, da er früher hier gewohnt hatte. Dann weiter nach Köln. Hier bewies der VL dass man “Kölner Dom” durchaus auch mitten in Köln sagen konnte ohne ein Lage zu zahlen.
Der Schiffsverkehr hatte zwar deutlich zu genommen, aber wir kamen recht gut durch die wellige Kölner Innenstadt.
Hinter Köln erfreuten die hässlichen Industrie- und Hafenanlagen genauso wenig wie der heftige Gegenwind. Für die Steuerleute bedeutet dies nicht nur auf die Schifffahrt achten, sondern auch noch versuchen da zu fahren, wo der Wind ein bisschen weniger war.
Beim Ruderverein Monheim gab es zunächst einige Verwirrung wo man anlegen sollte. Der Steg stand 1,5m über Wasser. Wir suchten uns einen sandigen Landeplatz in der nächsten Buhne aus. Das soll sich mal einer über den Steg des RC KST beschweren. Der RC Monheim hatte wohl den ganzen Sommer nicht einmal seinen Steg benutzen können.
Das Bootshaus war klein, aber gemütlich und warm und wir kriegten alle Leute unter.

Am Morgen passierten wir zunächst Benrath, dann Düsseldorf. Der Schiffsverkehr nahm stark zu, die Größe der Schiffe ebenfalls. Am Ufer wechselten Auenlandschaften mit kilometerlangen Industrieanlagen. Dazu kam noch ekliges Nieselwetter. Das Queren des Rheins bei Duisburg erforderte einiges an Überblick der Steuerleute. Als wir schließlich im Hafenbecken am Steg des Homberger RK Germania anlegten waren wir froh die Strecke geschafft zu haben.
Unser Quartier schlugen wir im riesigen neuen Kraftraum des Ruderclubs auf. Unten wurde das Abendessen gekocht, während einige bereits die Gaststätte im Obergeschoss besuchten. So viele Cocktails wie an dem Abend wurde nach Aussage des Kellners selten bestellt.

Bei weiter hässlichem Nieselwetter ging es nun endgültig auf die Rhein- Autobahn. Die Schiffsdichte nahm extrem zu und die ersten Herkules- Superschuber tauchten auf. Glücklicherweise nur mit 6 Einheiten à je 3000t aber es reichte auch so. Lästig war auch, dass jeder Frachterkapitän sich seinen optimalen Weg suchte, d.h. die Schiffe fächerten vor einem über die gesamte Flussbreite auf und als Ruderer konnte man sehen zwischen welchen Schiffen man hindurch fahren könnte. Dazu kam noch, dass man natürlich auch ständig die Talfahrer hinter einem im Auge behalten musste. Einerseits damit man von ihnen nicht überfahren wird, andererseits um abzuschätzen wie die entgegenkommenden Frachter den Talfahrern ausweichen werden. Wenn man glaubt die Schiffsführer der Frachter wüssten was sie tun, der sollte sich mal die fast täglichen Unfallmeldungen über Frachterhavarien auf dem Rhein durchlesen.
Am Ziel in Rees musste das Boot des VL geschlagene 20 Minuten warten um den Rhein nach Steuerbord zum Bootshaus überqueren zu können. In einem anderen Boot fiel Thomas bei einer Riesenwelle vom Rollsitz.
Die Landschaft rechts und links des Rhein ist völlig flach, einige wenige Orte liegen am Fluss und alle paar Kilometer unterbricht eine superhässliche Industrieanlage die ansonsten nette Auwaldlandschaft.
Der Ruderclub Rees hat leider keinen Steg, so suchten wir uns wieder ein Stück Sand in der Buhne direkt oberhalb des Bootshauses.

Eigentlich wollten wir früh auf die “Autobahn”, aber Nebel mit Sicht unter 50m führte zu einer Zwangspause. Der 10- jährige Thomas stöhnte schon auf: Nicht wieder so wie letztes Jahr in Melnik. Kurz vor dem Mittag hatte sich der Nebel so weit gehoben, dass wir los rudern konnten.
Bei strahlendem Sonnenschein galt es die letzten 30 km auf der Hauptwasserstrasse zu ertragen. Der Fluss war breit genug, so dass der heftige Schiffsverkehr uns nichts ausmachte, oder wir gewöhnten uns langsam daran. Trotzdem waren alle glücklich als wir endlich den Beginn des Rheindeltas erreichten. Wir zweigten von der Waal in den Pannerdense Kanal (Nederrijn) ab. Eine gemütliche vielleicht 90-100m breite Wasserstrasse mit wenig Schiffsverkehr und sogar noch einiger Strömung. Was für eine Wohltat. Die wenigen “kleinen” Schiffe fuhren rücksichtsvoll und sie klappten sogar für Ruderer die “Blauen Tafeln” aus um zu signalisieren wo sie lang fahren wollten. Aufpassen sollte man nur auf die Gierfähren, die sind zwar gut zu sehen, aber wir waren erstaunt, dass es so etwas in Holland noch gibt.
11 km weiter teilte sich unser Rheinarm bei Arnhem ein weiteres Mal, auf Steuerbord zweigte hier die Ijssel ab. Diese ist noch einmal deutlich schmaler und zumindest auf dem ersten Stück nahm die Strömung im Vergleich zum Nederrijn sogar noch zu. Allerdings muss man auch hier aufpassen. Es gibt weiter Schifffahrt bis ca. 1000t Schiffe fahren hier noch.
Da wir es nun nicht mehr eilig hatten dümpelten wir die folgenden 26 km Fluss abwärts. Hinter Doesburg mussten wir dann noch 4 km in einen Altarm rudern um unseren Campingplatz zu erreichen. Hier hatten wir 5 Campinghütten gemietet.

Heute galt es nur knapp 50 km die Ijssel abwärts zu rudern. Nach den Strapazen der Vortage eine willkommene Erholung und obwohl die Strömung im Laufe des Tages etwas nachließ war wir  bereits kurz gegen Mittag am Ziel dem Ruderclub Daventria mit seinem schwimmenden Bootshaus, dass in einem Hafen festgemacht ist. Während sich 4 Leute aufmachten das zweite Auto und den Bootsanhänger nach zu holen ging der Rest zur Stadtbesichtigung von Deventer über. Auch wenn einige weniger an der Kultur, sondern eher am Shopping und den Kneipen interessiert waren mussten doch alle zugeben das Deventer eine nette Kleinstadt sei. Allerdings hatten die Gaststätten auch recht gesalzene Preise. Viele der einzelnen Grüppchen trafen sich daher, ohne dass dies abgesprochen war, im Pannekokkenhus. Diese lokale Spezialität ist sehr zu empfehlen. Es gibt Pfannkuchen mit süßen Belag oder herzhaft. Er erinnert dann an Zwiebelkuchen.
Am späten Abend trafen auch die Fahrer mit Anhänger und Kleinbus wieder ein.

Am letzten Tag machte der VL selbst Landdienst und gab den Obleuten mit die Handys angeschaltet zu lassen. “Wo es genau hingeht wird telefonisch durchgegeben.” Die örtlichen Ruderer hatten einige, im nach hinein wenig hilfreiche Tips gegeben und vor dem Befahren des Kettelmeers gewarnt.
Während die Ruderer sich auf den Weg und die letzten 60 Ijsselkilometer machten, düste Stefan mit Bus und Bootsanhänger los um eine Aussetzstelle irgendwo am Kettel- oder Ijsselmeer zu finden.
Die Ruderer passierten Zwolle und schließlich Kampen, als der Anruf kam, der sie zu einem Strand “am Ende des Kettelmeeres” dirigierte. Direkt an der Brücke die Kettelmeer und Ijsselmeer trennt gibt es einen Strand und direkt hinter dem Deich ist ein großer Parkplatz. Schön, dass die örtlichen Ruderer diese Stelle anscheinend nicht kannten.
Die Boote ließen es sich natürlich nicht nehmen zum Abschluss einmal unter Brücke aufs Ijsselmeer zu rudern bevor sie zurück zum Strand am Kettelmeer kamen.
Nachdem die ersten Boote da waren sprangen Martin und Stefan sofort ins Auto, um den in Deventer abgestellten zweiten Kleinbus zu holen.
Das zog sich länger hin als erwartet, so dass die Autos erst bei letzter Dämmerung wieder zurück an der Aussetzstelle waren. Schnell wurde die Mannschaft eingeladen und zum Ruderclub Ijssel nach Kampen gebracht. Ein kleines Bootshaus etwas außerhalb des Ortes an einem Nebenarm der Ijssel.
Der abendliche Besuch einer Gaststätte gestaltete sich zunächst schwierig. Die in der Nähe liegende Gaststätte hatte zu, so dass wir in den Ort laufen mussten. Direkt neben der Brücke gab es ein Asiatisches Wok Restaurant. Das Büffet stellte auch eine ausgehungerte Gruppe Ruderer zu frieden.

Die Rückreise am Sonntag verlief problemlos. Einige mit Eisenbahn, der Rest mit den Autos. Alle waren am frühen Abend wieder zu Hause.

Teilnehmer: Elina, Nirina, Bettina, Marlies, Stefan, Martin, Uwe, Bernd, Thomas, Wolfgang, Patrick, Laurence vom RC KST und als Gäste Beate (RV Nordharz Goslar), Bente (Hevella), Peter (SV Energie Berlin), Karl-Heinz (Wolfsburger RC), Karl (Ister Linz), Markus (GTRV Neuwied), Torsten (RV Gelsenkirchen), Ulrich (Wikinger Hamburg), Klaus (Alt-Werder Magdeburg)

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Aufriggern in Grenzach Rhein 2011 C-Dreier auf dem Rheinseitenkanal 2011 Aussetzstelle Neuenburg Rheinwanderfahrt 2011
Nirina im Ruderboot in Basel Start der Rheinfahrt 11
Vierer auf dem Oberrhein 2011
Martin klettert am Steg Rheinwanderfahrt 2011 Ruderboote in der Rheinschleuse 2011 Gute Ausstiegsstelle Rein 2011
Thomas in der Schleuse Rheinwanderfahrt 2011 Rheinseitenkanal 2011 Dreier ohne in Mannheim Rhein_ 2011
Sommerabend in Strassburg Rhein 2011
Anlegestelle Kehl auf der Kiesbank Rheinwanderfahrt 2011
AHs vor der Schleuse Iffezheim Rhein 2011 Kiesbank in Kehl Rhein 2011
Nirina Elina in Strassburg 2011
Dom zu Speyer Rheinwanderfahrt 2011
Rheinschleuse Frankreich 2011 Baden im Rhein 2011
Gunter versenkt das Nibelungengold im Rhein 2011 Dom zu Worms Rheinwanderrudern 2011
Hochmotivierte Kinderruderer Karlsruhe Rheinwanderfahrt 2011
AHs beim Skat Worms Wanderrudern Rhein 2011
Kochdienst in Eltville Rhein 2011
Eltville Ruderboote Rhein 11
Rudervierer auf der Gebirgsstrecke Rhein 11 Elina Rhein Gebirgsstrecke 2011
Kaub am Rhein 2011
Blick von der Lorelei Rheinwanderfahrt 2011
Lorelei Rheinwanderfahrt 2011
Ruderboot im Binger Loch Rheinwanderfahrt 2011
Anstrengende Ruderstrecke nach Honnef Rheinwanderfahrt 2011
Steg in Honnef Rheinwanderfahrt 2011
Weinberge am Rhein Wanderruderfahrt 2011
Deutsches Eck Rhein Mosel 2011
Elina zwischen den Frachtern Rhein 2011
Schiffsverkehr auf dem Niederrhein 11
ein paar Wellen auf dem Rhein 2011
Landdienst mit Grundnahrungsmittel Rheinfahrt 2011
Rees Bootshaus Rhein 2011
Rauchende Schlote am Unterrhein 2011
Elina for Leverkusen Rheinwanderfahrt 2011
Start in Rees Rhein 2011
Ruderer vor dem Kraftwerk Rhein 2011
Start bei Daventria Ijssel 2011
Zweier auf dem Niederrhein 2011
lezte Bruecke in Kampen Ijssel 2011
Maedchenboot auf dem Weg zum Ijsselmeer 2011
Abzweig der Ijssel 2011
Blick uebers Ijsselmeer 2011
Bootsanhaenger am Ziel Ijssel 2011
Sonnenuntergang am Ijsselmeer 2011
Ijsselmeer Ruderboote am Ziel R11
Ruderer beim Abschiedsessen Kampen 2011